Die Maschine kommt mit einem Preis um die 400 € recht günstig daher, wenn man bedenkt, dass man auch vierstellige Summen für eine solche Maschine aufgeben kann.
Optik
Auch wenn viel Plastik an dieser Maschine verbaut ist und sie auf den ersten Blick etwas klobig wirkt, ist der Gesamteindruck durchaus positiv.
Vorbereitung
Auch diesen Kaffeevollautomat sollte man nicht bedienen, ohne vorher die Anleitung zur erstmaligen Inbetriebnahme gelesen zu haben. Besonders die Bestimmung der Wasserhärte und die Abstimmung der Maschine auf diese sollte beachtet werden.
Alle weiteren Schritte (Einfüllen von Bohnen, auffüllen des Wasserbehälters, Entnahme des Mahlwerks, Einschalten der Maschine, etc.) sollten nach einmaligem Durchlesen der Anleitung verinnerlicht sein, und müssen lediglich bei den Arbeitsschritten, welche man nicht alltäglich macht, nachgelesen werden.
Kaffe kochen
Bohnen- und Wasserbehälter aufgefüllt und schon geht es los. Maschine angeschaltet, Espresso oder Kaffee aufgewählt und schon fließt der Kaffee in die Tasse.
Dampfsystem einschalten, Tasse oder Glas mit Milch befüllen und in die Dampfdüse hinein halten. Je nach Geschmack (viel oder wenig Schaum) den Milchschaum erzeugen.
Das Aufschäumen von Milch erfordert ein wenig Übung, ist allerdings sehr gut erlernbar, wenn man sich an die Handbewegungen der Kellner in den Bars und Cafes zurückerinnert und dessen Bewegungen imitiert.
Bohnen
Der beste Kaffeevollautomat nützt einem wenig, wenn einem die Bohnen nicht schmecken. Hier gibt es unzählige Unterscheidungsmerkmale, von der Art der Röstung bis hin zum Herkunftsland der Bohnen. Da variiert der Geschmack und es muss jeder für sich selbst heraus finden, welche Bohnen er am liebsten mag, wie stark er den Kaffee mag und wie gut das Mahlwerk mit den Bohnen zurecht kommt.
Im Durchschnitt werden mit der Maschine 5-10 Tassen Kaffee/Espresso pro Tag gemacht. Somit muss der Bohnenbehälter alle 3 Tage neu aufgefüllt werden.
Reinigung
Der Auffangbehälter für die gepressten Mahlabfälle sollte sich leicht und schnell reinigen lassen, ebenso wie die Auffangwanne für das Tropfwasser. Beim Mahlwerk reicht es, dieses einmal pro Woche unter klarem Wasser abzuspülen – siehe Anleitung.